Schulbetrieb zu Corona-Zeiten

Zurzeit besteht weltweit eine Corona-Pandemie. Das Virus breitet sich aus. Es ist nicht für alle Menschen gefährlich. Viele würden durch eine Ansteckung nur geringen Schaden nehmen und wenig Auswirkungen spüren. Für manche Menschen könnte dies aber lebensbedrohliche Folgen haben. Diese sollen geschützt werden. Deshalb gelten für das Alltagsleben in Deutschland Beschränkungen und Auflagen. Das betrifft auch die Schulen.

Stand 12.05.: Nach den Mai-Ferien (ab 25.05.) dürfen auch Schülerinnen und Schüler mit Corona-Risikostatus in die Beschulung aufgenommen werden – bei ausdrücklichem Wunsch der Eltern und einer vorliegender Einverständniserklärung . Gleiches gilt auch für Schüler mit Angehörigen mit Risikostatus. Durch die dünne Personallage und die Vorgaben aus dem Hygieneplan (Abstandsregel) ist die Schülerzahl weiterhin begrenzt. Nur wenig zusätzliche SchülerInnen können nach den Mai-Ferien in die Beschulung aufgenommen werden! Aufgrund unserer beengten Raumlage gilt weiterhin eine Gruppengröße von 5 bis 6 Kindern. Die Notbetreuung bleibt bestehen.

Stand 03.05.: Nach sieben Wochen Schließung haben die Förderschulen in Hamburg zum 4. Mai den Unterrichtsbetrieb wieder aufgenommen.  Gemäß Bestimmungen der Schulbehörde sollen in Schulen unseres Förderschwerpunkts maximal 25 Prozent aller Schülerinnen und Schüler vor Ort sein. Diese müssen gesund sein. Das heißt, sie dürfen keiner Risikogruppe bezüglich einer Corona-Infektion angehören. Auch dürfen Schüler nicht Kontakt über Spucken o. Ä. aufnehmen (und darüber andere gefährden). Wer erkältungsbedingte Symptome aufweist, dadurch vermehrt hustet oder niest, sollte ebenfalls zuhause bleiben.

Für die Schüler vor Ort wurde der Unterricht angepasst. Neue Lerngruppen wurden gebildet. Mit maximal fünf Schülerinnen und Schülern und zum Teil für die Schüler neuen Lehrkräften. Der Unterricht findet in einem fest zugeteilten Klassenraum statt. Dort wird auf ausreichend Platz und Abstand geachtet, auch in den Pausen. Hofpausen finden versetzt statt. Die Schüler sollen möglichst wenig Kontakt untereinander haben. Um das Infektionsrisiko zu verringern, wird das Tragen von Atemschutzmasken empfohlen. In manchen Bereichen ist dies, auch für Schüler, Pflicht. Schülerinnen und Schüler sollen mindestens zwei Masken mit in die Schule bringen, am besten namentlich gekennzeichnet.

Zurzeit findet der Unterricht für eine Lerngruppe an zwei bis drei Tagen einer Woche statt, in der Zeit von 8.00 bis 13.30 Uhr. Welche das für den betreffenden Schüler sind, wurde den Eltern mitgeteilt. Bitte geben Sie Ihrem Kind ausreichend zu Essen und zu Trinken mit. Es wird derzeit kein Mittagessen geliefert. Deshalb sollte Ihr Kind Essen für morgens und mittags dabei haben. Der Wasserspender der Schule wurde, aufgrund behördlicher Auflagen, abgeschaltet. Es darf auch kein Leitungswasser getrunken werden. Bitte geben Sie Ihrem Kind deshalb auch ausreichend Getränke mit, am besten Mineralwasser.

Schülerinnen und Schüler, die aktuell noch nicht in die Schule kommen können, werden von den Klassenlehrkräften mit Unterrichtsmaterial versorgt. Es wird regelmäßig (mindestens zwei Mal in der Woche) Kontakt aufgenommen. Dabei können Fragen geklärt oder Probleme besprochen werden. Manche Klassen pflegen Kontakt über digitale Angebote, z. B. Videochats im Internet.

Für Schüler, die noch nicht für den oben beschriebenen Unterricht infrage kommen, die nicht zu einer Corona-Risikogruppe gehören und deren Betreuung zuhause schwierig ist, wird eine tägliche Notbetreuung angeboten. Wenden Sie sich dafür bitte an das Schulbüro.

Offizielle Informationen über die Auswirkungen des Corona-Virus
erhalten Sie von der Schulbehörde oder der Stadt Hamburg.
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